UN-Sanktionen machen Kim Clan erfinderisch

Da UN-Sanktionen dem nordkoreanischen Regime die Möglichkeiten zum Geld-erwerb erheblich beschneiden, widmet es sich wieder der Drogenproduktion, um Waffenproduktion wie Nuklearprogramm zu finanzieren.

Angeblich haben staatliche Handelsunternehmen wieder begonnen, illegale Drogen zu produzieren und zu vertreiben. Mangels anderer Optionen liegt dies wegen strenger Sanktionen der Vereinten Nationen nahe.
So soll das skurrile Land, bei aller Faszination für den absurden Personenkult und Einheitsdrill letztlich eine der lupenreinsten und unberechenbarsten Diktaturen der Welt, schon früher auf solche Maßnahmen zurückgegriffen haben.
Warum nicht den zweifellos vorhandenen Markt für illegale Drogen nutzen, um den nächsten Mittelstreckenraketentest samt operettenhaftem Auftritt hoher Militärs und Oberclown Kim Il Uns zu bezahlen?
Da ist es günstig, wenn Kim in vielen Abnehmerstaaten staatliche Abgabestellen, auch als Botschaften bekannt, unterhält. Einmal im Land kann die Ladung nordkoreanischer Frühlingsrollen ziemlich easy verteilt werden, sind doch die Grenzkontrollen eher mau. Die unkontrollierten Koffer des nordkoreanischen diplomatischen Korps sollen dabei eine nicht ganz unwesentliche Rolle spielen.
Was In den USA oder Europa aufgrund sehr strenger Kontrollen nicht taugt, hat sich in asiatischen Staaten als Modell bewährt. Mit einer langen Tradition staatlich finanzierter Drogenproduktion und -schmuggel kann man das nun in den Staaten, wo einerseits Bedarf, andererseits kaum Kontrolle erfolgt, vorzüglich ausweiten.

Schon 2004 hätte die chinesische Regierung bestätigt, dass China ein Problem mit aus Nordkorea eingeschmuggelten Drogen habe. Damals sei der Export in die Philippinen, Hong Kong, Thailand, sogar die USA sowie Westafrika ausgebaut worden. So haben 2003 australische Beamte auf einem nordkoreanischen Tanker 125 Kilo Heroin entdeckt.
Besonders Crystal Meth würde in staatlichen Bildungsanstalten hergestellt. Irre, wenn das gesamte Oberseminar angewandte organische Chemie eingespannt wird, um den Lehrkörper bei dem göttlichen Auftrag zu unterstützen.

Es gibt Stimmen, die Nordkorea nicht bloss einen Unrechtsstaat, sondern ein kriminelles von einer Familie gemanagtes Unternehmen halten, bei dem die Produktion und Auslieferung von Drogen nur ein Unternehmenszweig von vielen darstellt. Angesichts stilbildender ekstatischer Jubelorgien lag der Verdacht eh nahe, dass die auf Droge sind, oder? Wenn sie nur die Finger vom roten Knopf lassen…

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