Honig ist in all seinen Facetten und Sorten eine altbekannte Himmelsmedizin, ein Ambrosia, ein gesunder und herrlich schmackhafter, zuckersüßer Saft, den jeder kennt. Dabei gibt es auch explizit psychoaktive Honige bzw. kann man solche herstellen.
von Markus Berger

Honig ist nicht nur ein leckerer Brotaufstrich, eine bekömmliche Alternative zum Zucker und eine edle Zutat beim Kochen, Honig kann auch psychoaktive, ja entheogene Eigenschaften haben.
Dabei gibt es Honige, die von Natur aus berauschende Wirksamkeit haben, und solche, die von Anwendern zu verschiedenen Zwecken hergestellt werden.

Rausch-Honig aus der Natur

Der „Tollhonig“ zum Beispiel ist schon seit mindestens 2500 Jahren bekannt. Tollhonig, oder auch „kleinasiatischer Gifthonig“, ist eine Honigart, die von Bienen aus Blüten von Rhododendron ponticum und eventuell auch vom Oleander (Nerium oleander) gesammelt wird und beim Menschen schon zu zahlreichen Berauschungs- und Vergiftungserscheinungen geführt hat.

Allrounder für den User

Wieso aber psychoaktive Substanzen in Honig lösen? Zum einen lassen sich Substanzen in Honig hervorragend lagern, weil das Bienenprodukt auch ein Konservierungsmittel ist, zum anderen ist die Dosierung von psychoaktiven Substanzen, die komplett in Honig gelöst und vollständig mit diesem vermischt wurden, schön einfach, wenn man die Substanzmenge dergestalt errechnet, dass mit einem Teelöffel Honig eine Wirkung zu erwarten ist.
Außerdem überdeckt der Honig den Geschmack der meisten Substanzen, was viele z.B. bei Pilzen als angenehm empfinden. Auch bittere Stoffe sind in Honig gelöst deutlich wohlschmeckender. Der positive „Stash-Effekt“ bietet dem Psychonauten im Umgang mit gebannten Substanzen einen recht guten Schutz, denn viele in Honig gelöste Substanzen dürften, wenn man sich geschickt anstellt, keiner Polizeikontrolle zum Opfer fallen.

 
Rhododendron

Berauschender Rhododendron-Honig

Rhododendron-Honig, also Tollhonig, ist heute ein eher seltenes Naturprodukt und sollte, wenn überhaupt, nur sehr vorsichtig versucht werden. Die Grundpflanzen des Tollhonigs wirken potenziell toxisch, und auch der damit herbeigeführte Rausch ist wenig angenehm.
 

 

 
Hanf

Hanfhonig

Cannabispflanzen können tatsächlich als Quelle für berauschenden Naturhonig dienen. Man kann sich aber auch selbst einen Hanfhonig herstellen. Der wird dann wahlweise mit Cannabisextrakten (z.B. alkoholischen oder BHOs) oder gar mit Pflanzenmaterial angemischt.
 

 

 
AcidHonig

Das Acid und der Honig

LSD-Honig ist keine neue Erfindung, sondern ein alter Kniff, der schon Oldschool-Psychedelikern zu erhellenden Trips verhalf. LSD in Honig aufzulösen ist eine gute Idee – allein schon, um es ungehindert mit sich führen zu können. Niemand wird auf die Idee kommen, Honig zu untersuchen.
 

 

 
AcidHonig

Pilze in Honig lagern

Viele mögen den Geschmack von Magic Mushrooms nicht und fragen sich gleichzeitig, wie man die Pilzvorräte wohl am besten lagert, damit kein Verlust der Wirkstoffe droht. Eine gangbare Methode, um beiden Problemen zu begegnen, ist, die Pilze in Honig einzulegen. Und zwar nicht in Form der unveränderten Fruchtkörper, sondern in vorzugsweise sehr fein gemahlener Form.
Die Pilzwirkstoffe halten sich in Honig sehr lange, insbesondere, wenn der Honig zusätzlich gekühlt wird. Der pilzige Geschmack lässt sich, je nach der verwendeten Honigmenge, aufheben und die Dosierung dürfte den meisten Zeitgenossen leicht fallen.
Die präferierte Menge Magic Mushrooms wird zu diesem Zweck natürlich getrocknet, anschließend in einer Kaffeemühle oder ähnlichem so fein wie möglich zermahlen und dann in Honig gegeben. Anschließend gut und sehr gewissenhaft vermengen und durchrühren, bis sich der Pilzstaub komplett in der gesamten Honigmenge verteilt hat. Übrigens funktioniert das auch mit jeglichen Pilzextrakten.
 

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