Der GMM ist die jährliche internationale Demonstration für die Legalisierung von Cannabis und Cannabisprodukten und geht überwiegend Anfang Mai über die Bühne.

Der GMM existiert seit 1999, die Idee dazu stammt aus den USA. Er hat weltweit schon in über 829 verschiedenen Städten in 72 Ländern stattgefunden. Dabei zelebrieren die ‚Marcher‘ die Andersartigkeit der Cannabis-Szene,
deren eigene Subkultur und eigenen Lebensstil.

Zentraler GMM 2018 in Berlin am 5.Mai

In Deutschland können sich die Marcher beim zentralen Marsch in Berlin einreihen, der wie immer von Infoständen, Konzerten, Festivals und Raves begleitet wird. Unterstützung und zum Teil Koordination erfahren die

einzelnen Betreiber des GMM 2018 erneut vom Deutschen Hanfverband (DHV), der unter anderem Material wie
beispielsweise Plakate und Flugblätter zur Verfügung stellt. Seit 2012 ist Zahl der teilnehmenden Städte stetig
gewachsen auf nunmehr über 30, die Zahl der Teilnehmer pendelt seit 2015 zwischen 7000 und 10000.

DHV Tipps für Organisatoren

Auf seiner Webseite schlägt der DHV „aus praktischen Gründen“ vor, alle Veranstaltungen am selben Tag
abzuhalten, statt verschiedene Veranstaltungen in verschiedenen Städten auf verschiedene Tage im Mai oder gar Juni zu verteilen.

Der DHV beweist Sinn für die Lebenswirklichkeit vieler Konsumenten, wenn er daran erinnert, dass ein große
Anzahl von Menschen vorzugsweise in ihrer eigenen Stadt quasi vor der eigenen Haustür demonstrieren will.
Wenn sie es denn überhaupt tut, denn, Hand aufs Herz, die insgesamt niedrige Teilnehmerzahl vor dem Hintergrund einer Millionenzahl von Konsumenten, lässt vermuten, dass hier noch anderes von der Teilnahme abhält.
Neben einer vielleicht schwach ausgeprägten Demonstrierlust spielen möglicherweise auch Angst vor Überwachung, Dokumentation seitens der Polizei, Diskriminierung sowie folgende Probleme eine Rolle.

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