Vor einigen Jahren erreichten die Stimmen, welche zur Unterstützung des Cannabis sangen, abgeblockt von Bergen überharter Gesetze niemals die Ohren der Mehrheit der Bevölkerung. Es war eine Cannabis Geisterstadt mit ein paar einsamen Steppengraskugeln, die trostlos durch die verlassene Landschaft rollten. Natürlich bedeutete das nicht, dass es keine Cannabisliebhaber gab. Als die Gesetze eng wurden, wich die Cannabisstadt einfach in den Untergrund aus. Und in diesem Reich der Händler an der Ecke, der verborgenen Raucher und der grossen Gestalten im Hintergrund waren Gesetze einfach schnuppe, weil das Geschäft in Cannabisstadt schlicht seinen Gang ging.

Aber zurück zur Gegenwart, und siehe da, die Steppengraskugeln sind zu mächtigen Dampfmaschinen geworden, die Full Power ihre Kreise ziehen! Und die Einwohner der geheimen Gesellschaft krabbeln zurück an die Oberfläche. Heute ist die Kraft des Graswagens heftig gewachsen, sogar die scharfe Klinge der Absperrungsmachete kann das Gras nicht wegsensen.

Zurzeit poppt ständig etwas grasiges auf. War es einst tabuisiert, Cannabis auch nur zu erwähnen, ist es nun normal, Debatten etwa zum Unterschied zwischen Dekriminalisierung und Legalisierung, über Pro und Kontra der Graslegalisierung oder zu Hanf oder Gras zu hören. Die Menschen öffnen ihre Herzen für die Pflanze und die verschwurbelte Idee, dass Cannabis eine gefährliche Abhängigkeit ist, in der sich ausnahmslos die rebellierenden Schichten der Gesellschaft befinden, löst sich auf trotz der Anstrengungen der Hardliner den Status quo zu erhalten.

Den Männern in den weissen Laborkitteln, also den Forschern muss auch ein Teil des Dankes ausgesprochen werden. Von PTSD Behandlung zu therapeutischen Anwendungen für autistische Kinder, über Multiple Sklerose und Krebs, mit jeder Ergänzung der stetig wachsenden Liste an ernsten und potentiell lebensgefährdenden Erkrankungen, die durch Cannabis geheilt oder gemildert werden können wird die Sache der totalen Dekriminalisierung süßer. Die Forschung hat den Wert des Grases wieder eingelöst. Auf der Hanfseite, die Anwendung der Faser wächst ebenso mit rasender Geschwindigkeit, manche meinen gar mit ‚Viralgeschwindigkeit‘. Über den Daumen können rund 20,000 Produkte aus Hanf hergestellt werden.

Für alle Hanfunterstützer ist es ein fett verdienter Sieg, nach Jahren unermüdlichen Kampfes. Der Preis in Sachen ‘Am Intelligentesten bislang’ geht ohne Gegenstimme an Uruguay, welches 2013 Geschichte schrieb als es zum ersten Land in der Welt wurde, welches Cannabis legalisierte. Die anderen Medaillen gehen an die Staaten in Nordamerika, Europa und Südamerika, die eine Welle der Cannabisdekriminalisierung eingeleitet haben. Angesichts der raschen Evolution der Szene, ist ein Haufen von verschiedenen Ländern die sich bald Uruguay anschliessen könnten sind überall im Internet. Die Nominierten soweit sind: Jamaika, Spanien, Tschechische Republik, Kolumbien, Costa Rica, Portugal, Peru, Schweiz, Mexiko und Kanada….und vielleicht sogar die gesamten USA, da dort ein hohes Maß an Befürwortungskultur gibt.

Überdies wurde die italienische Armee befugt Cannabis für medizinische Zwecke anzubauen. Der italienische Gesundheitsminister Beatrice Lorenzin sagte, „Aus pharmazeutischer Sicht gibt es keine Rütteln an der medizinische Verwendung, da die vorteilhaften Wirkungen außer Zweifel stehen.” Stehende Ovationen. Waffen zu Spaten.

Auf der Spassseite hat der Legalisierungsschwall zu einer Flut an Cannabis Partnerseiten geführt. Diese Webseiten zielen darauf, den peinlichen Moment der Frage, ziehst du auch mal einen durch?, also wenn sie dich anblicken, als ob du ein Tollwütiger bist zu überspringen. Oder, falls du in Colorado bist, auf eine Cannabistour zu gehen. Dies sind nur einige Beispiele der Nebeneffekte, die die Legalisierung schafft. Unternehmer wirbeln umher, sie entwickeln Cannabis verwandte Geschäfte ohne wirklich Gras zu verkaufen, so wie Hydroponics Ausrüstung, spezielle Erde etc. Die Industrie ist ausgewachsen und ökonomisch, daher könnten bald die Kassen richtig klingeln.

Cannabis zieht auch neue, unerwartete Kreise an, nämlich traditionelle Unternehmen, die das Kraut bisher mieden, aber nun ihren Teil am Kuchen haben wollen. Das grosse Geld in der Gestalt des viertreichsten Mannes der Welt, Warren Buffet, der Interesse an der Pflanze geäußert hat. Seine Holding tendiert dazu in Immobilien zu investieren, z.B. in Lagerhallen, um medizinisches Cannabis in Colorado, Washington und Kalifornien anzubauen.

All das sind gute Nachrichten für die Cannabisstadt, da traditionelle Investoren das Potential einbringen die Geschwindigkeit der Legalisierung zu beschleunigen. Es lebe die Cannabisnation!

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