Michigan wird der zehnte legalisierte Bundesstaat

Von den zwei größten Meinungsforschungsinstituten der USA veröffentlichte Umfragen zeigen, dass die Unterstützung für die Legalisierung von Cannabis weiter zunimmt und mittlerweile auf Rekordhoch liegt. Ein Institut sah die Unterstützung bei 69 Prozent, das andere bei 62 Prozent – mithin eine Verdopplung des Prozentsatzes seit 2000.

Ein wachsender Anteil der US-Bevölkerung will das gescheiterte Experiment des Cannabis-Verbots beenden. Die Menschen haben es satt, dass Erwachsene wie Kriminelle behandelt werden, nur weil sie eine Substanz konsumieren, die objektiv betrachtet weniger schädlich ist als Alkohol.
Nicht nur 53 Prozent der Republikaner, sondern 71 Prozent der Unabhängigen und drei Viertel der Demokraten wollen das Weed befreien. Nun schwenken auch die älteren Amerikaner ein. Erstmals unterstützt eine Mehrheit der 55-Jährigen und älter (59 Prozent) die Legalisierung, fast zwei von drei Erwachsenen zwischen 35 und 44 Jahren und satte 78 Prozent der 18- bis 34-Jährigen sind ohnehin dafür.

Diese hohen Umfragewerte spiegeln eine zunehmende Akzeptanz von Cannabis wider. Neun Bundesstaaten, der District of Columbia und das Territorium der Northern Marshall Islands hatten Cannabis bereits legalisiert, weitere 21 Bundesstaaten medizinisches Cannabis eingeführt. Dies bewirkt anscheinend sowohl eine allmähliche Gewöhnung wie eine Steigerung der Bereitschaft sich mit dem Thema angstfrei auseinanderzusetzen.
Offensichtlich mit Erfolg.

Vier weitere Staaten haben am 6. November über Cannabis abgestimmt. Und: Michigan wird legalisieren! North Dakota leider nicht, doch Missouri und Utah wollen medizinisches Cannabis.
Also sind es mittlerweile zehn Bundesstaaten die Cannabis legalisiert und 32 Bundesstaaten, die medizinisches Cannabis eingeführt haben.

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