Cannabisbesitz sorgt weiter für Wachstum bei der Polizei

Trotz fortschreitender Legalisierung von Cannabis in den USA und grosser öffentlicher Unterstützung für eine veränderte Drogenpolitik, wird der Drogenkrieg in den USA unvermindert fortgeführt, steigt die Zahl der Verhaftungen für Drogenvergehen.

Obwohl eine wachsende Zahl von US-Bundesstaaten Cannabis legalisiert oder entkriminalisiert haben oder dies vorhaben, obwohl US-Präsident Obama eine Wende in Bezug auf Verurteilungen bei nicht gewalttätigen Drogenvergehen einleitete, wütet der mit rassistischen Untertönen geführte und unter Trump neu angefachte Drogenkrieg weiter.

Auch 2016, also noch während Obamas Regentschaft, belegt der Uniform Crime Report, vergleichbar mit der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) in Deutschland, dass die Zahl der Verhaftungen für Drogenvergehen mit rund 1,6 Millionen gegenüber dem Vorjahr um 5.63% gestiegen ist – hierzulande stieg diese Zahl 2016 um 7,1 % von 282.604 auf 302.594.

Zwar brechen die Zahlen dieses jüngsten Report nicht auf einzelne Substanzen herunter, doch in den letzten Jahren erfolgten rund 40% aller Verhaftungen wegen Cannabisbesitz. Hierzulande sind es rund 46%, bei einer Steigerung um 9,9%. In den USA ist Drogenbesitz alleine für 85-90 % aller Drogenvergehen verantwortlich – hierzulande für rund 77 %.

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