Welche Art von Auswirkungen hatte die Legalisierung 2014 im US-Bundesstaat Colorado? Nach offiziellen Staaten verschiedener Stellen des Staates sei für die Schwarzmaler und Verbreiter von Fake News folgendes festgehalten:

Erstens hat sich der Umsatz von Cannabis in Colorado von mehr als 683 Millionen Dollar in 2014 auf mehr als 1,4 Milliarden Dollar in 2018 verdoppelt. Beträgt der Gesamtumsatz seit 2014 über 6 Milliarden Dollar, welcher fast 20.000 Arbeitsplätze geschaffen und mehr als 900 Millionen Dollar an Steuern, Lizenzen und Gebühren generiert hat – was öffentliche Schulprojekte und andere öffentliche Dienstleistungen finanziert.

Zweitens gingen Verhaftungen wegen Cannabis erheblich zurück – der Anteil der Afroamerikaner ist aber weiter überproportional hoch. Die Verhaftungen sind seit 2014 um 56 Prozent gesunken; sowohl Besitz- als auch Handelsdelikte gingen zurück, aber Verhaftungen wegen illegaler Produktion stiegen deutlich, ein Beleg für den anhaltenden Kampf des Staates gegen den Schwarzmarkt.

Drittens hat die Legalisierung nicht zu mehr Verkehrstoten geführt. Obschon die Zahl der Autofahrer in tödlichen Wracks, deren Körper Cannabisspuren aufwies, erheblich zugenommen hat, wurde angemerkt, dass „der Nachweis von Cannabinoid im Blut kein Indikator für eine Beeinträchtigung ist, sondern nur auf das Vorhandensein im System hinweist“.

Viertens sind die Nutzungsraten bei Erwachsenen leicht, nicht aber bei Jugendlichen gestiegen. Die Zahl der erwachsenen Konsumenten stieg um 2 Prozent, was USA-weit vergleichsweise hoch ist, aber man muss wissen, dass Colorado schon immer relativ hohe Nutzungsraten hatte. Die Cannabiskonsumraten unter den Schülern der Mittel- und Oberstufe sind seit der Legalisierung unverändert geblieben, ebenso wie die Abschlussraten.

Fünftens stiegen Notaufnahmebesuche in Verbindung mit Cannabis an. Im Jahr 2000 suchten etwa 575 Menschen wegen Cannabisbezogenen Problemen Krankenhäuser auf, bis 2016 stieg diese Zahl auf mehr als 3.500 Besuche. Dabei ist anzumerken, dass die überwiegende Mehrheit der Cannabisbezogenen Notaufnahme-Besuche mit Panik- oder Angstreaktionen zusammenhängt und nicht lebensbedrohlich sind. Die erhöhte Zahl wird nicht zuletzt der etwas leichtsinnigen Nutzung von Cannabishaltigen Lebensmitteln zugeschrieben.

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