Zwei weitere Länder wollen es:
Griechenland und Paraguay streben Zulassung an

Griechenland

In Griechenland liegt dem Parlament ein Antrag auf Genehmigung zur medizinischen Verwendung von Cannabis vor. In Athen ebnet das Investitionsargument – erhoffte griechische und ausländische Investitionen, primär israelische und kanadische Unternehmen, in Höhe von 1,5 bis 2 Milliarden Euro für den Anbau und die Herstellung von Arzneimitteln auf der Grundlage von medizinischem Cannabis den Weg für das therapeutische Cannbais.
Im Schatten der Akropolis lief die erste medizinische Cannabismesse erfolgreich ab und ist der Import pharmazeutischer Produkte auf Marihuanabasis sowie der Hanfanbau für industrielle Zwecke ohnehin bereits genehmigt. Durch die erlaubte medizinischen Verwendung würde sich Griechenland zu den mittlerweile gut Dutzend EU-Staaten mit ähnlichen Erlaubnissen gesellen.

Paraguay

Paraguay hat die Legalisierung von medizinischen Cannabis mit grosser Mehrheit im Kongress bereits beschlossen und die Pflanze außerdem von der Liste der gefährlichsten Drogen der Nation getilgt sowie die medizinische Verwendung von Cannabis und Cannabisöl gestattet.
Der Anbau von Cannabis wird lokal reguliert, die Einfuhr von medizinischem Cannabisöl erlaubt. Patienten müssen sich beim Gesundheitsministeriums registriere.
Dafür erhalten sie die Medizin kostenlos, wenn sie sich an Forschungsprogrammen beteiligen. Paraguay folgt hier dem Weg anderer südamerikanischer Länder wie Peru, Chile, Argentinien, Kolumbien und der Legalisierungsspeerspitze Uruguay.

Neben Frankreich strebt Norwegen zur Entkriminalisierung

Eine Mehrheit des norwegischen Parlaments hat sich für die Entkriminalisierung des Drogenkonsums ausgesprochen. Bei der Mehrheit bricht sich der Gedanke, Behandlung statt Bestrafung, endlich Bahn. Dieser Schritt wird sogleich besungen als Anfang eines wahrscheinlich längeren politischen Prozesses. Begleitet von den üblichen beschwichtigenden Klarstellungen wie ‚Nicht legalisieren, nur entkriminalisieren‘ und Drogenmissbrauchsprobleme gleich Krankheit bzw. Kranke keine Kriminelle, die folglich weder Geld- noch Freiheitsstrafen ausgesetzt werden sollten, belobigen sich die Politiker einer „historischen Transformation der norwegischen Drogenpolitik“. Der eingeleitete Schwenk in der Drogenpolitik, weg von der Strafjustiz hin zur Gesundheitsbehörde, ist jedenfalls durchaus historisch.

Hinterlasse eine Antwort

Deine Email Adresse wird nicht veröffentlicht.

Hempedelic